Übung – Brandhaus-Simulation

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Wie schnell entwickelt sich ein Entstehungsbrand bis hin zu einem Vollbrand? Genau diese Frage konnten wir bei unserer Montagsübung hautnah beantworten.

Unser Leiter Atemschutz überrascht uns immer wieder mit anschaulichen und spannenden Ausbildungen. Auch dieses Mal scheute er keine Mühen und läutete die Übung mit einem selbstgebauten Brandhaus samt Möblierung ein. Anhand dieses Objekts konnte er eindrucksvoll die verschiedenen Brandstadien und auch Brandphänomene simulieren.

Ausgangspunkt war ein Entstehungsbrand, ausgelöst durch eine elektrische Leitung. Es war beeindruckend, wie schnell sich der Raum unter der Decke mit Rauch füllte und in welcher kurzen Zeit er sich thermisch aufheizte. Durch diese Wärmeentwicklung dauerte es nicht lange, bis die gebastelten Möbel (Tisch, Stühle, Bänke und Teppich) sich durch die Hitze zersetzten und Pyrolysegase freisetzten. Nur ein paar Minuten später konnten wir den sogenannten Flashover – die Raumdurchzündung – und somit den Übergang zum Vollbrand beobachten, da sich die entstandenen Gase der Möbel durch die enorme Hitze selbst entzündeten.

Mithilfe einer Pumpsprühflasche wurden im Verlauf der Übung noch die von uns angewendeten Löschmethoden und deren Wirkung auf ein solch dynamisches Feuer aufgezeigt.

Die Vorführung war nicht nur für die anwesenden Jugendfeuerwehrler interessant, sondern auch für die Aktiven, da hier die theoretischen Inhalte sehr schön veranschaulichend demonstriert werden konnten.

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